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ausgeschissen


A2 - DIGITAL
ORIGINAL - N/A
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N/A - FEB 2018


drauflos!





Scheissen ist eines der interessantesten Worte des deutschen Sprachgebrauches. Es ist universelles Wort mit vielen Funktionen. So gibt es kaum ein Ausdruck mit einer Vielfältigkeit wie Scheisse. Es kann transitiv eingesetzt werden: “Mitch hat geschissen”, wie auch intransitiv: “Auf Mitch wurde geschissen”. Neben der den Anus betreffenden Verwendung, kann Scheisse auch in folgenden Zusammenhängen verwendet werden: Bei Unglück: “Mitch klebt die Scheisse am Schuh”, in Notsituationen: “Mitch sitzt bis zum Hals in der Scheisse”, bei Missmut: “Was ist denn das für eine Scheisse, Mitch?”, Paranoia: “Mitch scheisst sich vor Angst in die Hosen”, bei Unehrlichkeit: “Mitch erzählt mal wieder Scheisse”, bei Demotivation: “Mitch hat den Anschiss”, bei Gleichgültigkeit: “Das ist Mitch doch scheissegal”, antizipierend: “Mitch, die Scheisse ist am Kochen”, bei Agression: “Mitch, du Scheisskerl”, im Betrugsfall: “Mitch wurde beschissen”, bei Inkompetenz: “Mitch versteht einen Scheiss”, beim Gebet: “Heilige Scheisse, Mitch!”, bei Freude: “Geiler Scheiss, Mitch!”, bei Misstrauen: “Was macht Mitch da für eine Scheisse?”, als Aufforderung: “Lass Mitch in Ruhe mit deiner Scheisse”, bei Feindseligkeit: “Mitch scheisst dir in die Kappe!”, als Begrüssung: “Wie war dein Scheisstag, Mitch?”, Innovation: Mitch bringt den neusten Scheissdreck!”, bei Verwunderung: “Krasser Scheiss, Mitch!, bei Besorgnis: “das könnte so richtig Scheisse werden, Mitch”, Erleichterung: “Ich habe augeschissen!”
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